Chiemsee-Schifffahrt

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Chiemsee-Schifffahrt Ludwig Feßler

Ein Besuch auf Herren- und Fraueninsel

An Bord des Flaggschiffs der Chiemsee- Flotte, dem Raddampfer „Ludwig Fessler“ aus dem Jahr 1925, schallt es aus dem Bordlautsprecher: „Herzlich willkommen an Bord. Nächste Anlegestelle: Herreninsel…..“.

Das ganze Jahr über fährt die Chiemsee Schifffahrt die Herren- und Fraueninsel an und bringt Ausflugsgäste zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, vor allem aber zum Königsschloss Ludwig II. Wartezeiten sind unbekannt, denn die Schiffe legen im Sommer etwa alle 20 Minuten ab. Von der Anlegestelle auf der Herreninsel zum Königsschloss sind es etwa 15 Gehminuten. Wie ein Magnet zieht das Schloss den Besucher an. Wer sich vom Sog befreien kann, findet auf der Insel königliche Ruhe und majestätische Blicke auf den See und das Panorama der Chiemgauer Alpen. Das „Alte Schloss“, die Kreuzkapelle und die Stiftskirche der Augustiner erinnern noch an die Zeit, als auf der Herreninsel Augustiner-Mönche ihr Kloster geführt haben. Ganz in der Nähe liegt der Gutshof mit staatlichem Gestüt. Die Pferde auf den Koppeln prägen zudem die höfische Atmosphäre auf der Insel. Über 8 km gepflegte Wanderwege erwarten die Besucher auf der Insel.

Die Wege führen immer wieder an herrlichen Aussichtspunkten vorbei. Kreuzungspunkt der Wege in der Mitte der Insel bildet der Schlossgarten des Königsschloss mit den herrlichen Brunnen und Wasserspielen. Nach einem kleinen Rundgang im Park ist ein Blick in das Innere des Nachbaus von Versailles Pflicht. Die Führungen finden laufend statt und gewähren Einblick in etwa 20 prunk- und prachtvolle Räume, die noch vor dem Tod Ludwig II. fertiggestellt wurden. Nach der Führung gibt es die Möglichkeit mit Pferdekutschen zu den Anlegestellen zurückzukehren. Von dort aus geht es weiter auf die Fraueninsel. Ihr Charakter unterscheidet sich völlig von dem der Herreninsel. Sie ist wesentlich kleiner, dicht besiedelt und überschaubar, eben ein idyllischer und romantischer Kleinod. Das Kloster bildet das Zentrum der Insel. Sehenswert ist neben der Torhalle, die das älteste weltliche Gebäude in Deutschland bildet, auch der Friedhof. Ein besonderer Ort, voll Würde und Ruhe, mit wunderschönen schmiedeeisernen Kreuzen.

Ein Rundgang kommt einem Streifzug durch die Geschichte gleich, denn auf den Grabinschriften findet man eine Vielzahl berühmter Namen von Künstlern, Politikern und Feldherren. Die weltlichen Genüsse holen den Besucher wieder zurück ins hier und jetzt. Zahlreiche Gasthäuser und Cafés laden zu einer Stärkung ein und die Inselfischer bieten frisch geräucherte Chiemsee- Renken und andere Schmankerl in ihren Gärten an. Am späten Nachmittag geht es dann zurück aufs Festland, was nicht heißt, dass ein schöner Ausflug ein abruptes Ende finden muss. Im Hafen und auf der Promenade kehrt man langsam in den Alltag zurück und findet immer wieder einen schönen Blick auf die Insel, das Schloss oder die Bergkette der Chiemgauer Alpen.

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